Frühere Programme:



Der Gang der Liebe (2001)

Am Rande eines Hochzeitsfests, zu später und verhudleter Stunde, berichtet ein jeder von seinem Stand und Gang der Liebe. - Mit Beat Bissig, Dani Burg, André Lauber, Chregu Mehr, Lukas Reinhard, Christov Rolla, Godi Studer, Sämi Studer.


Das Leben des K.
Eine postume Entwürdigung. (2003)

Das Wohnungsräumungsinstitut Integral (hanebüchener Firmenslogan: "Immer gut drauf - alles muss raus!") soll die Wohnung eines Verstorbenen räumen - kommt angesichts dessen Hinterlassenschaften aber ins Grübeln, Sinnieren, Plaudern und Singen. Ganz nebenbei wird so die Lebensgeschichte des K. nacherzählt. - Mit: Beat Bissig, Dani Burg, Michael Gabathuler, Chregu Mehr, Lukas Reinhard, Christov Rolla, Sämi Studer, Benji Winter.


Ochsenadlerchrüüz (2006)

Eine schwärmerische Huldigung die gute, alte Beiz - jenen vom Aussterben bedrohten Ort, wo am Stammtisch schlechte Witze und unglaubliche Geschichten erzählt werden; wo es nur still wird, wenn ein Fremder die Gaststube betritt; wo die Servicefachangestellten noch Serviertöchter mit dem Herz am rechten Fleck sind; wo kuriose Figuren höckeln; wo die Männerchor-GV nicht ins Säli verbannt wird; und vor allem: wo gesungen wird. - Regie: Rafael Iten. Mit: Beat Bissig, Dani Burg, Beat Frener, Michael Gabathuler, Lukas Reinhard, Christov Rolla, Franz Steffen, Sämi Studer, Benji Winter.


Töfflibuebe (2009)

Irgendwann zwischen Ölkrise und Anti-AKW-Bewegung, irgendwo zwischen Trubschachen und Fislisbach, irgendwie zwischen Sekprüfung und Lehrabschluss: Sechs Töfflibuebe und ein Secondo machen das Beste daraus. Sie frisieren ihre Töfflis, sinnieren über Mädchen, ärgern den Dorfpolizisten, den Jugendseelsorger und natürlich die vereinigten Mütter, sie prahlen in der Badi von ihrer künftigen Karriere als Mechaniker, Fremdenlegionär und Füdliheftli-Verleger.
Aber als sich die Viertelstarken von damals nach dreissig Jahren wieder sehen, ist es bei einigen doch recht anders herausgekommen, als sie es sich geträumt haben. Töfflibuebe stellt sich den grossen und den kleinen Fragen: Was ist aus den jugendlichen Träumen geworden? Wo stecken die Brüche in den Biographien? Was hat es mit der Kollekte zur Anti-Antibabypillen-Kampagne des Bischofs auf sich? Und warum zum Teufel hat Edi kleine Löcher im Auspuff? - Regie: Rafael Iten. Mit: Beat Bissig, Dani Burg, Beat Frener, Michael Gabathuler, Lukas Reinhard, Christov Rolla, Franz Steffen, Sämi Studer.

Es sei strengstens untersagt,
auf dem Friedhof zu kegeln (2011)

Der Tod grinst irrsinnig und spielt auf seiner halbverrotteten Fidel (oder einem Dudelsack) zum Tanze auf. Und alle, alle, alle müssen ihm früher oder später folgen: Kaiser und Bapst, Künigin und Äbtiszin, Arzet, Dirne, Wittfrouw, Handwärcherer, Bur und Kleinkind ... Inspiriert von der mittelalterlichen Allegorie des Totentanzes, ging Integral mit diesem "Zwischenprogramm" einen etwas anderen Weg: Der Leiter Christov Rolla fügte verschiedene Memento-Mori-Gedichte, Vergänglichkeitsverse und scherzhafte Grabinschriften zu einem Reigen zusammen, die er hernach neu vertonte; das Ganze wurde ernsthaft-konzertant dargeboten; und Max Christian Graeff las dazu aus einem Kartonkistensarg heraus Ausschnitte aus Hermann Burgers Roman "Schilten". - Was sich nun womöglich recht düster und morbid anhört, war auch düster und morbid. Aber auch abgründig, gelassen heiter, milde melancholisch und zuweilen sogar quietschfidel. Weil Musik gottlob nicht nur langsam und traurig kennt. Und der Tod ja auch seine lustigen Seiten hat. Mit: Max Christian Graeff, Beat Bissig, Dani Burg, Beat Frener, Michael Gabathuler, Lukas Reinhard, Christov Rolla, Franz Steffen, Sämi Studer.